Zu den Vorzügen des MacBook, MacBook Pro und MacBook Air gehört, dass sich der Apple-Laptop mit einem externem Monitor auch perfekt für den Desktop-Einsatz eignet.

Zur Wahl steht entweder der Anschluss über die HDMI-Schnittstelle (ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air Modelle), via Thunderbolt 2 (Mini-DisplayPort) oder via Thunderbolt 3 (USB-C).

Das eigene Thunderbolt-Display bietet Apple mittlerweile nicht mehr an und kooperiert mit LG.

Welches der ideale Monitor für das MacBook Pro oder das MacBook Air ist, dazu habe ich nachfolgend einige Tipps zusammengestellt.

Liste externer Monitor für MacBook

UltraWide-QHD-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Widescreen-Monitore (21:9-Seitenverhältnis) sind derzeit gefragt.

Meiner Meinung nach  ist der Widescreen-Monitor LG 34UM88-P mit UWQHD-Auflösung (3440 x 1440) derzeit einer der interessantesten Widescreen-Monitore für das MacBook.

Das IPS-Panel bietet eine 99%-ige Abdeckung des sRGB-Farbraums.

Die Pixeldichte liegt bei 110 DPI, womit sich der Widescreen-Monitor gut für die Darstellung des Non-Retina-UI eignet.

LG 34UM88-P (Widescreen-Monitor)
LG 34UM88-P (Widescreen-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.08.2019 14:25 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Der LG 34UM88-P ist ein interessanter Widescreen-Monitor (21:9) für das MacBook.
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Widescreen-Monitor mit Thunderbolt 3-Anschluss

Wer ein aktuelles MacBook Pro sein eigen nennt und auf jegliche Adapter-Lösungen verzichten will, kann direkt zu einem Monitor mit Thunderbolt 3-Anschluss greifen.

Interessant ist hier der Samsung C34J791.

Die technischen Daten sind ganz ähnlich wie beim LG 34UM88-P (34 Zoll bei 3.440 x 1.440 Pixeln / UWQHD). Das Panel ist hier jedoch ein VA-Panel.

Vorteil beim Samsung C34J791: Der Monitor verfügt direkt über zwei Thunderbolt 3-Anschlüsse und beherrscht auch das Laden des MacBook Pro mit nur einem Kabel.

Samsung C34J791 (Widescreen-Monitor)
Samsung C34J791 (Widescreen-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.08.2019 14:35 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Thunderbolt 3-Monitor - der Samsung C34J791 kann ohne Adapter angeschlossen werden und beherrscht das Laden des MacBook Pro über das gleiche Kabel.
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QHD-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

QHD-Monitore punkten mit einer Auflösung zwischen Full HD und 4K und bieten im Gegenzug teils ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auch als MacBook-Monitor sind QHD-Modelle gut geeignet.

Ich empfehle hier einen genaueren Blick auf den BenQ GW2765HT zu werfen.

Der QHD Monitor hat 27 Zoll, verfügt über ein IPS-Panel und kann 100% des sRGB-Farbraums abbilden.

Die Pixeldichte liegt bei 109 PPI, womit sich der QHD Monitor gut für die Darstellung des MacOS-UIs ohne Retina eignet.

BenQ GW2765HT (QHD-Monitor)
BenQ GW2765HT (QHD-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.08.2019 14:15 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Wer einen QHD-Monitor für MacBook Pro oder MacBook Air sucht, ist mit dem BenQ GW2765HT gut aufgehoben.
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Full HD-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Der Asus VZ239HE-W ist ein 23 Zoll Full HD-Monitor mit IPS-Panel.

Trotz des günstigen Preises soll es das Panel auf 100 sRGB-Farbraumabdeckung bringen.

Der DPI-Wert liegt bei 95 PPI, womit das Non-Retina-UI auf dem Bildschirm etwas größer dargestellt wird.

Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor)
Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.08.2019 14:25 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Der Asus VZ239HE-W ist ein günstiger Full HD-Monitor mit gutem Panel, der sich als externer Monitor für MacBook eignet.
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5K / 4K Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Grundsätzlich ist die Auswahl an 4K-Monitoren groß.

Nur: Abgesehen vom LG UltraFine 4K Display, welches Apple selbst vertreibt, gibt es kaum Kandidaten für einen 4K Monitor, der im „guten“ PPI-Bereich von entweder 110 DPI oder 220 DPI liegt.

Apple bzw. LG „erzwingen“ beim 4K-Display 219 DPI durch die Kombination von vergleichsweise geringen 21.5 Zoll Bildschirmdiagonale mit einer Nicht-Standard-Auflösung von 4096 x 2304.

Beim 5K-Monitor sieht es nicht viel anders aus.

Während es interessante Monitor wie den Dell UltraSharp UP2715K gibt, besteht offiziell keine Unterstützung für Multi-Kabel-Monitore in Verbindung mit dem MacBook.

Dazu gleich mehr.

Wer damit leben kann, dass die DPI nicht unbedingt dem MacOS-Standard gehorchen, kann sich jedoch z.B. den Lenovo ThinkVision X1 2nd Gen (4K auf 27 Zoll, mit Thunderbolt 3-Anschluss) anschauen.

Mit dem LG 34WK95U-W (5K auf 34 Zoll, mit Thunderbolt 3-Anschluss) gibt es auch eine Alternative für einen 5K-Monitor.

Der richtige Monitor für MacBook

MacBook an Monitor anschließen

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, einen externen Monitor an ein MacBook anzuschließen: Via Thunderbolt (ggf. mit Adapter) oder via HDMI.

Externer Monitor via Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort)

Ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air verfügen über Thunderbolt 2-Schnittstellen.

Dabei handelt es sich letztlich um eine Mini-DisplayPort-Buchse, an die neben dem (nicht mehr erhältlichen) Thunderbolt-Display von Apple auch weitere Monitore, die über einen Mini-DisplayPort-Anschluss verfügen, angeschlossen werden können.

Die meisten Monitore haben einen DisplayPort-Anschluss. In dem Fall ist noch ein günstiges Mini-DisplayPort-auf-DisplayPort-Kabel erforderlich.

Ebenfalls gibt es Adapter für Thunderbolt 2 auf DVI, HDMI oder VGA.

Externer Monitor via Thunderbolt 3 (USB-C)

Die neuen MacBook-Modelle (ab 2016) verfügen über Thunderbolt 3.

Hier liegt nun nicht mehr Mini-DisplayPort sondern USB-C als Schnittstelle zu Grunde.

Um einen Monitor ohne Adapter an Thunderbolt 3 anzuschließen, benötigt der Monitor einen Thunderbolt 3- oder USB-C-Video-Eingang.

Alternativ sind Adapter für Thunderbolt 3 auf DisplayPort, DVI, HDMI oder VGA erhältlich.

Externer Monitor via HDMI

Viele MacBook-Modelle verfügen außerdem über eine HDMI-Schnittstelle.

Zu beachten ist, dass es sich um eine HDMI 1.4b-Schnittstelle handelt.

Diese ist in der Bandbreite dahingehend limitiert, dass bei 4K-Auflösung nur 30 Hz statt der üblichen 60 Hz möglich sind.

Geringere Auflösungen (QHD, Full HD) werden auch via HDMI mit 60 Hz unterstützt.

Richtiger Anschluss für externen Monitor

Wird ein MacBook-Monitor mit hoher Auflösung verwendet (z.B. 4K-Monitor), empfiehlt es sich grundsätzlich aufgrund der Bandbreitenbeschränkung von HDMI 1.4b, den Thunderbolt-Anschluss ggf. mit einem passenden Adapter zu verwenden.

Details zu einem Monitor mit 4K- oder 5K-Auflösung am MacBook gibt es in einem Knowledge-Artikel von Apple.

Grundsätzlich gilt: Eigentlich jeder gängige Monitor lässt sich zusammen mit einem MacBook (Pro, Air) betreiben.

Ggf. ist jedoch ein zusätzlicher Adapter notwendig und die Restriktionen bei max. Auflösung und Bildwiederholfrequenz müssen beachtet werden.

Retina oder kein Retina (Pixeldichte)

Ein Monitor für MacBook kann entweder mit Retina-UI oder Non-Retina-UI betrieben werden.

Entscheidend dafür ist Pixeldichte (PPI) vom Monitor.

Die Retina-Geräte von Apple haben eine Pixeldichte von ca. 220 DPI (siehe hier). Erreicht der externe Monitor einen ähnlichen DPI-Wert, sieht das Retina-UI gut aus.

Als Alternative kommt das Non-Retina-UI in Frage. In dem Fall sollte der MacBook-Monitor in etwa beim halben DPI-Wert von Retina liegen, also 110 DPI.

Bei allen abweichenden DPI-Werten gilt: Wird der Monitor mit den Standard-Einstellungen betrieben, wird das UI (z.B. Schriften) entweder vergrößert oder verkleinert dargestellt.

Abhilfe schaffen teilweise die Monitor-Einstellungen unter MacOS: Dort kann zwischen „größerer Text“ und „mehr Fläche“ gewählt werden.

Das kann jedoch auf Kosten der Qualität gehen.

Optimal ist es deshalb, entweder einen Monitor mit ca. 220 DPI (für Retina-UI) oder ca. 110 DPI (für Non-Retina-UI) anzuschaffen.

Die DPI-Werte sollten als Orientierung dienen.

Eine Abweichung ist nicht dramatisch. Jedoch ist es nicht optimal, wenn der Monitor z.B. mittig zwischen 110 DPI und 220 DPI liegt.

Kurzum: Größere Abweichungen sollten eher vermieden werden.

Der jeweilige DPI-Wert vom Monitor kann mit dem DPI-Rechner ermittelt werden.

Offiziell keine Unterstützung für Multi-Kabel-Monitore

Der von den Pixeldichte-Werten her an sich interessante 5K-Monitor Dell UltraSharp UP2715K (217 DPI) lässt sich leider nicht an einem MacBook in 5K-Auflösung betreiben.

Da die 5K-Auflösung eine hohe Bandbreite benötigt, muss der Dell UltraSharp UP2715K per Multi Stream Transport (MST, zwei Kabel) angeschlossen werden.

Per Single Stream Transport (SST, ein Kabel) steht nur 4K-Auflösung zur Verfügung.

Das Apple Support-Dokument listet derzeit nur kompatible iMac und Mac Pro, jedoch kein kompatibles MacBook.

Interessanterweise gibt es User-Berichte (siehe z.B. hier), die vom erfolgreichen Betrieb von 5K @ 60Hz mit einem MacBook der aktuellen Generation (Ende 2016) berichten.

Offiziell unterstützt wird das LG UltraFine 5K Display, welches Apple selbst vertreibt.

Hier wird der Monitor direkt per Thunderbolt 3 / USB-C angeschlossen, wodurch neben 5K @ 60 Hz und Stereo-Sound auch das gleichzeitige Laden des MacBook Pro mit nur einem Kabel möglich ist.

Fazit zum idealen MacBook-Monitor

Nach dem Apple das eigene Thunderbolt-Display auslaufen ließ, wurden mit dem LG UltraFine 4K Display und LG UltraFine 5K Display Nachfolge-Modelle in Kooperation mit LG aufgelegt, die mittels Thunderbolt 3 / USB-C auf die neueste MacBook Pro Generation (Ende 2016) zugeschnitten sind.

Für ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air lohnt sich ein Blick auf Monitore von Drittherstellern.

Ein interessanter Monitor für das MacBook findet sich vor allem mit QHD-Auflösung oder auch günstiger mit Full HD-Auflösung.

Die meisten erhältlichen 4K-Monitore haben durch die größere Bildschirmdiagonalen einen ungünstigen PPI-Wert, wodurch unter Umständen die Monitor-Einstellungen „größerer Text“ oder „mehr Fläche“ unter MacOS bemüht werden müssen.

Das resultiert in einem weniger scharfen UI bei gleichzeitig höherer Hardware-Auslastung durch die Umrechnung und höherem Stromverbrauch.

Patrick Woessner
Autor

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile konzentriere ich mich hier auf Tech Junkies.

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