Smartphone-Girokonten
FinTech

Smartphone-Banking: Girokonto per App gesteuert

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Eine gute Banking-App gehört mittlerweile zum Standardrepertoire bei Girokonten.

Da ist es eigentlich egal, ob man sich für ein Konto bei einer Filialbank, Direktbank oder bei einer Neo-Bank bzw. einem FinTech interessiert.

Die meisten Banken bieten mittlerweile Smartphone-Banking – also modernes und mobiles Banking an.

Ein Sonderfall dabei ist noch die Smartphone-Bank.

Spätestens seit N26 gibt es Anbieter, die entweder schwerpunktmäßig oder sogar ausschließlich auf das mobile Banking per App setzen.

Was eigentlich eine Smartphone-Bank ist und welche Banken ein Smartphone-Girokonto anbieten, das möchte ich hier beleuchten.

Was ist eigentlich eine Smartphone-Bank, was ein Smartphone-Konto?

Bei einer Smartphone-Bank gibt es genau ein Konto-Produkt – ein Smartphone-Konto.

Das ist ein Giro- oder Zahlungskonto, auf das man vorzugsweise oder sogar ausschließlich per Mobile-Banking zurückgreifen kann.

Deshalb gehört zu einem Smartphone-Konto eine gute Banking-App für iPhone, Android und ggf. weitere Smartphone-Betriebssysteme.

Smartphone-Bank in Abgrenzung zu anderen Banken

Bei einer Smartphone-Bank steht das Mobile-Banking bzw. App-Banking im Mittelpunkt.

Für Kontoinhaber heißt das, dass die Bankgeschäfte schwerpunktmäßig oder ausschließlich per App auf dem Smartphone erledigt werden.

Man könnte im nächsten Schritt noch zwischen einer „echten“ Smartphone Bank (bietet ausschließlich Mobile-Banking an) und einer „unechten“ Smartphone-Bank (legt den Schwerpunkt auf Mobile-Banking, bietet zusätzlich aber z.B. auch Online-Banking an) unterscheiden.

Eine Smartphone-Bank kann man auch zu den Direktbanken zählen. Denn ein Filialnetz gibt es meist nicht und den Kundenservice erreicht man z.B. per Chat-Funktion in der App.

Ebenfalls gehört eine Smartphone-Bank zu den Digital-Banken. Das sind Banken, bei denen man Bankgeschäfte ausschließlich digital erledigt (Mobile-Banking via App, Online-Banking).

Das Smartphone-Konto ist ein Produkt, das von solchen Banken angeboten wird. Hier geht es vor allem um das Girokonto, was per App mobil gesteuert wird.

Smartphone-Banking strahlt jedoch mittlerweile auch auf andere Bankprodukte ab.

So gibt es Smartphone-Banken, die z.B. ein Wertpapierdepot oder ein Geschäftskonto mit vorwiegender oder ausschließlicher Mobile-Nutzung anbieten.

Marktüberblick – Smartphone-Girokonten in Deutschland

N26 (ehemals Number26)

N26 - App-Girokonto aus Deutschland

N26 bekommt den ersten Platz in der Liste, denn diese Bank hat das mobile Girokonto mit reinem App-Banking hierzulande bekannt gemacht.

Mittlerweile hat das FinTech mit Sitz in Berlin für die N26 Bank GmbH eine Banklizenz erhalten und ist in zahlreiche weitere Länder expandiert.

Derzeit werden folgende Konto-Produkte angeboten:

  • N26 Standard (kostenloses Girokonto)
  • N26 You (Premium-Konto mit Zusatzleistungen)
  • N26 Metal (Premium-Konto mit Zusatzleistungen und Debit-Karte aus Metall)

Zusätzlich gibt es auch drei Geschäftskonto-Tarife für Selbständige und Freelancer.

Mittlerweile bietet N26 auch Online-Banking an. Es ist also kein reines Smartphone-Girokonto mehr.

Die N26 App gilt weiterhin als eine der führenden auf dem Markt.

Revolut

Revolut - App-Banking aus London

Revolut sitzt in London, spricht jedoch Kunden in zahlreichen Ländern an und bietet das Smartphone-Konto auch in Deutschland an.

Die Banking-App hat einige Besonderheiten.

So kann man z.B. kostenlos Geld in verschiedene Währungen tauschen (Fair-Use-Regeln sind zu beachten).

Außerdem lassen sich gleich mehrere, verschiedene Debit-Karten (Visa, Mastercard, Maestro) mit dem Konto verknüpfen.

Revolut hat zwar eine Banklizenz in Litauen, tritt jedoch weiterhin als E-Geld-Institut auf.

Auch hier gibt es verschiedene Kontomodelle:

  • Revolut Standard: kostenloses Konto inkl. IBAN
  • Revolut Premium: diverse Zusatzleistungen inklusive
  • Revolut Metal: inkl. Metal-Debit-Karte

Kein Auslandseinsatzentgelt, kostenloser Währungstausch (beides am Wochenende jedoch mit Aufschlag), Auslandsüberweisungen usw. – Revolut dürfte vor allem Vielreisende und Globetrotter ansprechen.

Auch für Geschäftskunden gibt es passende Kontomodelle.

Privatkunden managen das Konto ausschließlich per App. Für Geschäftskunden wird auch ein Online-Banking angeboten.

Tomorrow

Nachhaltiges Smartphone-Konto von Tomorrow

Über Tomorrow habe ich hier schon einen ausführlichen Erfahrungsbericht veröffentlicht.

Man versteht sich als nachhaltige Smartphone-Bank.

Ein besonderer Clou ist, dass ein Teil der sogenannten Interchange-Gebühren, die bei jeder Transaktion mit der Debit-Karte anfallen, in ein Regenwaldschutzprojekt fließen.

Bei „normalen“ Kartenumsätzen ist das zwar nicht viel auf das Jahr gerechnet, eine Erwähnung wert ist der Ansatz dennoch.

Derzeit ist Tomorrow ein „echtes“ Smartphone-Konto. Online-Banking gibt es nicht.

Es sind zwei Kontomodelle verfügbar:

  • Tomorrow: kostenlos (freiwillige Kontogebühr einstellbar)
  • Tomorrow Zero: enthält CO2-Kompensation und Zusatzleistungen

Tomorrow ist ein FinTech-Startup, das über keine eigene Banklizenz verfügt und im Hintergrund auf die solarisBank zurückgreift.

Unterm Strich gehört Tomorrow zu der jüngeren Generation der Smartphone-Konto-Anbieter.

Wie sich das Startup dauerhaft behaupten kann, muss sich noch zeigen.

Weitere App-Girokonto-Anbieter

N26 und Revolut muss man eigentlich ausführlicher vorstellen, denn das sind nunmal zwei der wenigen Unicorn-FinTech-Unternehmen in Europa.

Und die haben das mit Smartphone-Banking als Kernprodukt geschafft.

Unter einem Unicorn versteht man Startups, die eine Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar erreicht haben.

Neben N26 und Revolut gibt es unter den europäischen FinTech-Unicorns nur noch Monzo (ebenfalls Smartphone-Banking, aber nicht in Deutschland verfügbar) sowie Klarna und TransferWise (andere Geschäftsfelder).

Tomorrow hingegen ist noch weit vom Unicorn-Status entfernt – das habe ich ausführlicher besprochen, da ich es ganz gut kenne.

So gibt es dann noch eine ganze Menge weiterer Banken und E-Geld-Institute, die ein Smartphone-Konto in Deutschland anbieten:

  • 1822MOBILE (von 1822direkt der Frankfurter Sparkasse, eigenständige App mittlerweile eingestellt)
  • bankomo (von der Reisebank)
  • boon.PLANET (von der Wirecard Bank, wird zum 15.10.2020 eingestellt)
  • DiPocket (E-Geld-Institut)
  • insha (Islamic-Banking-Startup, über die solarisBank)
  • Moneyou Go (von der ABN AMRO Bank, wird Ende 2020 eingestellt)
  • o2 Banking (über die comdirect)
  • VIMpay (E-Geld-Institut)
  • Vivid (über die solarisBank)

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann sich auch ständig verändern. Denn rund um das Smartphone-Banking gibt es viel Bewegung.

So ist mit Vivid z.B. ein brandneues Konto-Produkt in der Liste, das als möglicher N26-Rivale gehandelt wird.

Mit boon.PLANET (indirekt betroffen von der Wirecard-Insolvenz) und Moneyou Go (ABN AMRO Bank stellt das Angebot ein) steht jedoch auch fest, dass es zwei Smartphone-Girokonten in der Liste bald nicht mehr geben wird.

Ob sich einige der Startups mit ihrem Smartphone-Girokonto durchsetzen werden, ist eine interessante Frage. Die Margen im Privatkundengeschäft sind gering. Am Markt wird wohl bleiben, wer es schafft, möglichst viele Kunden von kostenpflichtigen Premium-Kontoprodukten zu überzeugen.

Kommentar von Patrick Woessner, Autor bei Tech Junkies

Mobile-Banking, quo vadis?

Was sind die Vorteile bei einem Smartphone-Konto?

App-zentriertes Banking

Banken und E-Geld-Institute, die ein Smartphone-Konto anbieten, konzentrieren sich für gewöhnlich auf die Entwicklung einer sehr guten Banking-App.

Hier stehen Nutzerfreundlichkeit und viele Funktionen im Mittelpunkt.

Einfacher Login mittels Device-Binding

Statt einem klassisches TAN-Verfahren verwenden die Apps meistens sog. Device-Binding bei der Transaktionsfreigabe.

In diesem Fall ist der Login in die App und die Freigabe von Transaktionen deutlich einfacher. In der Regel wird dabei der Login über den Fingerabdruck-Sensor oder die Gesichtserkennung unterstützt.

Was hat es mit Device-Binding auf sich?

Mittels Device-Binding wird die Banking-App dauerhaft mit einem mobilen Endgerät (Smartphone oder Tablet) gekoppelt.

Im Zuge dessen wird das Smartphone oder Tablet als vertrauenswürdiges Gerät eingestuft.

Nach erfolgtem Device-Binding kann ein vereinfachter Login angeboten werden.

Muss nach der PSD2-Richtlinie eine sog. Starke Kundenauthentifizierung mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung stattfinden, kann diese nach Device-Binding z.B. wie folgt aussehen:

  • Banking-App auf mittels Device-Binding gekoppelten Smartphone + PIN oder Passwort
  • Banking-App auf mittels Device-Binding gekoppelten Smartphone + inhärentes Merkmal (Fingerabdruck-Sensor, Gesichtserkennung)

Der Login und die Freigabe von Transaktionen ist so meist schneller und komfortabler, wie wenn z.B. eine separate TAN-App oder ein TAN-Generator genutzt wird.

Zusätzliche Funktionen beim Smartphone-Banking

Welche Funktionen genau zum Smartphone-Girokonto gehören, kommt auf die jeweilige Bank bzw. das jeweilige E-Geld-Institut an.

Jedoch sind es häufig zumindest mehrere der folgenden Funktionen:

  • Anzeige von Umsätzen auf Konto und Karte in Echtzeit
  • Karteneinstellungen – Karte temporär sperren, PIN ändern, Kartenlimits festlegen, gewisse Länder oder Regionen blockieren
  • Push-Nachrichten wie Kartentransaktionen und Kontobewegungen
  • Kategorisierung von Konto-Umsätzen (z.B. Supermarkt, Freizeit) und Auswertungen zu Einnahmen und Ausgaben
  • Support-Chat für den schnellen Kontakt zum Kundenservice direkt in der App
  • Schnelle Überweisung per IBAN-QR oder IBAN-Scanner
  • Geld senden zu Freunden („Peer-to-Peer“)
  • Guthaben in Fremdwährungen tauschen und halten sowie günstige Auslandsüberweisungen
  • Apple Pay und Google Pay

Während es viele dieser Funktionen erstmals bei einer Smartphone-Bank gab, haben mittlerweile auch viele Filialbanken und Direktbanken nachgezogen und die Funktionen in ihre Banking-Apps integriert.

Welche mobilen Zusatzfunktionen ein Smartphone-Konto im Vergleich zur bisherigen Hausbank bietet, muss man sich also immer im Detail anschauen.

Was sind die Nachteile bei einem Smartphone-Konto?

Keine girocard, keine „echte“ Kreditkarte

Die girocard (früher: EC-Karte) ist in Deutschland immer noch das am meisten verbreitete Karten-Zahlungsmittel.

Jedoch ist eine girocard bei einem Smartphone-Girokonto oft nicht verfügbar.

Banken und E-Geld-Institute greifen hier eher auf Visa und Mastercard jeweils als Debit-Karte zurück.

Mittlerweile werden Visa und Mastercard zwar bei sehr vielen Händlern akzeptiert – auch im „Bargeldland“ Deutschland.

Mit der Akzeptanz von girocard können Visa und Mastercard jedoch noch nicht ganz mithalten.

Teilweise findet man auch Smartphone-Konten mit Maestro-Karte (dann jedoch ohne girocard-Funktion).

Hier ist es jedoch ähnlich: Manchmal werden Visa bzw. Mastercard nicht akzeptiert, jedoch Maestro.

Jedoch gibt es auch genug Fälle, wo wirklich nur girocard akzeptiert wird.

Dispo – eher selten wird ein Dispositionskredit angeboten

Der Dispositionskredit (meist kurzerhand Dispo genannt) ist Quasi-Standard bei Filial- und Direktbanken (Bonität vorausgesetzt).

Smartphone-Banken bieten einen Dispo jedoch eher selten an.

Oft wird das Konto grundsätzlich im Guthaben geführt. Auch eine geduldete Überziehung ist in dem Fall nicht möglich.

Reicht das Guthaben auf dem Konto für eine Lastschrift, Überweisung oder Kartenverfügung nicht aus, wird diese schlichtweg abgelehnt.

Hier scheiden sich die Geister.

Manche Bankkunden schätzen den Dispo als finanzielles Notfallpolster. Andere sind froh darüber, dass eine Überziehung des Kontos erst gar nicht möglich ist.

Geld abheben und Geld einzahlen – gerade bei letzterem kann es Einschränkungen geben

Bereits zuvor habe ich Deutschland liebevoll als „Bargeldland“ bezeichnet.

Wie wichtig die Bargeldverfügbarkeit ist, wissen auch Smartphone-Banken und E-Geld-Institute, die auf Smartphone-Banking setzen.

In den meisten Fällen ist es möglich, kostenlos Bargeld am Geldautomaten abzuheben.

Es kann jedoch sein, dass Restriktionen hinsichtlich der Anzahl der kostenlosen Bargeldabhebungen je Monat oder der Höhe des Betrages gibt.

Wie zuvor gesagt, ist bei einem Smartphone-Konto meist eine Visa oder Mastercard dabei. Vorteil hier – mit dieser kann man meist auf alle Geldautomaten zurückgreifen und ist bei kostenlosen Abhebungen nicht an ausgewählte Institute gebunden.

Schwieriger ist es schon, mit einem Smartphone-Konto Bargeld einzuzahlen.

Wie Direktbanken auch haben die Neo-Banken und E-Geld-Institute, die hinter dem Smartphone-Konto stehen, keine eigenen Filialen.

Das Geldeinzahlen in einer Bankfiliale fällt also aus – es sei denn, hinter dem Smartphone-Konto steht eine Filialbank oder es gibt eine Kooperation.

Teilweise gibt es auch Kooperationen mit Supermärkten, so dass man Bargeld an der Supermarktkasse auf das eigene Konto einzahlen kann.

Existieren solche Kooperationen nicht, müssen sich diejenigen, die häufig mit Bargeld zu tun haben, überlegen, ob ein Smartphone-Konto die richtige Wahl ist.

Online-Banking nicht immer möglich

Eingangs unterschied ich zwischen „echten“ Smartphone-Banken (Banking einzig über das Smartphone möglich) und „unechten“ Smartphone-Banken (es wird zusätzlich auch Online-Banking angeboten).

Wer gelegentlich auch über den Browser z.B. am heimischen PC Bankgeschäfte machen möchte, würde bei einer „echten“ Smartphone-Bank in die Röhre schauen.

In dem Fall findet die gesamte Steuerung des Girokontos auf dem Smartphone statt.

Reines Smartphone-Banking ist nicht jedermanns Sache.

Chat oder E-Mail statt persönlicher Kundenbetreuung

Wer Fragen rund um das Konto hat, kann sich bei Smartphone-Konten oft nur per Chat oder E-Mail an den Kundenservice wenden.

Im Chat antwortet immer häufiger erstmal ein Chatbot.

Möchte man mit einem echten Support-Mitarbeiter sprechen, muss man sich erst in den eigentlichen Chat durchstellen lassen.

Eine Hotline gibt es oft nicht.

Recht häufig wird noch eine Sperr-Hotline für verlorene oder gestohlene Karten angeboten. Die macht dann aber wirklich nur das – oder ist sogar bereits vollständig automatisiert.

Ansonsten erreicht man eine Smartphone-Bank oft nicht per Telefon.

Sich persönlich in einer Bankfiliale vorzustellen, entfällt meist auch – denn Filialen gibt es in der Regel nicht.

Wem persönliche Kundenbetreuung wichtig ist, der sollte sich also überlegen, ob ein Konto bei einer Filialbank oder Direktbank (falls eine Hotline ausreichend ist) nicht besser geeignet ist.

Weitere Bankprodukte wie Depot, Kredite oder Geldanlage gibt es oft nicht

Wer gerne alles aus einer Hand möchte, ist ggf. bei einer Direktbank oder Filialbank als Hausbank besser aufgehoben.

Denn eine Smartphone-Bank ist in vielen Fällen eher das Gegenteil einer Vollsortiment-Bank.

Konto mit SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften, Debit-Karte für Zahlungen und Geldabhebungen – das war es teilweise schon.

Es gibt jedoch bereits App-zentrierte Banken und E-Geld-Institute, die das Sortiment rund das Girokonto als Kernprodukt erweitert haben.

Smartphone-Konto - Girokonto per App und Debit-Karte

Bild: Depositphotos / © HayDmitriy

Smartphone-Banking im Aufwind – aber bei allen Banken

Mobile-Banking war in den letzten Jahren das große Thema im Retail-Banking, also dem Privatkundengeschäft der Banken.

Getrieben wurde die Entwicklung von Smartphone-Banken, hinter denen meist Neo-Banken oder E-Geld-Institute stehen.

FinTech-Unternehmen wie N26 oder Revolut haben an Bekanntheit gewonnen.

Bei den Direktbanken und den Filialbanken bleiben solche Entwicklungen natürlich nicht unbemerkt.

Man braucht passende Antworten, um Kunden nicht zu verlieren, die das Smartphone-Banking bzw. das Mobile-Banking per App schätzen.

So haben mittlerweile auch „klassische“ Banken nachgerüstet.

Teils probierte man es mit einem eigenen Smartphone-Konto-Ableger.

In den meisten Fällen haben Banken jedoch nachgezogen, indem die Banking-App modernisiert und mit neuen Funktionen ausgestattet wurde.

Das sollte man durchaus auf dem Schirm haben, wenn man auf der Suche nach einem Smartphone-Konto ist.

Denn neben Smartphone-Banking bzw. Mobile-Banking bieten Direktbanken und Filialbanken teils deutlich mehr an als eine reine Smartphone-Bank:

  • girocard und „echte“ Kreditkarte
  • Dispo
  • weitere Bankprodukte wie Tagesgeld, Depot usw.
  • teilw. bundesweites Filialnetz
  • mehr Banking-Möglichkeiten (Online-Banking, Telefon-Banking usw.)
  • erweitere Kontaktkanäle zur Kundenbetreuung (Hotline, Filiale…)

Ob man bei einer Smartphone-Bank oder einer „klassischen“ Bank besser aufgehoben ist, entscheidet man deshalb besser ganz individuell.

Den einstigen technischen Vorsprung beim App-Banking haben die Banken jedenfalls teilweise bereits aufgeholt (oder zumindest verringert).

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

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